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Frauenbundesliga: Schachfreunde Deizisau gehen mit verstärktem Kader in die neue Saison

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Geschrieben von Michael Busse
Veröffentlicht: 05. August 2026
Nach dem Rückzug aus der Schachbundesliga bleiben die Schachfreunde Deizisau weiterhin auf höchster Ebene vertreten: Die Frauenmannschaft tritt auch in der Saison 2026/27 in der Frauenbundesliga an. Nun wurden die Aufstellungen veröffentlicht. Deizisau geht mit einem weitgehend eingespielten Team und drei Neuzugängen in die neue Spielzeit. Die Frauenbundesliga beginnt am 3. Oktober 2026 und endet am 18. April 2027 mit der zentralen Endrunde in Bad Königshofen. Nach dem Rückzug des amtierenden Meisters SK Schwäbisch Hall werden die Karten an der Spitze neu gemischt. Als klare Titelanwärter gehen die OSG Baden-Baden und der SC 1957 Bad Königshofen in die Saison. Baden-Baden hat seinen Kader nach der enttäuschenden Vorsaison deutlich verändert. Neu dabei sind unter anderem Ulviyya Fataliyeva, Nataliya Buksa, Olga Badelka und Sonja Bluhm. Nationalspielerinnen wie Dinara Wagner und Elisabeth Pähtz sollen den Kern der Mannschaft bilden. Bad Königshofen setzt weiterhin auf Spielerinnen wie die deutsche Meisterin Jana Schneider, die letztjährige Bundesliga-Topscorerin Olga Babiy, Oliwia Kiolbasa und Aleksandra Matsevskaya. Mit Alua Nurman und der nach einer Babypause zurückkehrenden Iulija Osmak wurde das Team zusätzlich verstärkt. Dahinter werden vor allem der Hamburger SK, der Rodewischer Schachmiezen und den Schachfreunden Deizisau Außenseiterchancen eingeräumt. Der Hamburger SK sorgte mit der Verpflichtung der erst elfjährigen Engländerin Bodhana Sivanandan für den spektakulärsten Transfer der Liga. Der prominenteste Deizisauer Neuzugang ist Lara Schulze. Die deutsche Nationalspielerin wird mit einer Elozahl von 2326 an Brett drei gemeldet und verstärkt damit unmittelbar die Spitze der Mannschaft. Schulze wechselt von TuRa Harksheide nach Deizisau. In den vergangenen Jahren kam sie dort allerdings nur selten in der Frauenbundesliga zum Einsatz. In Deizisau trifft sie unter anderem auf Nationalmannschaftskollegin Hanna Marie Klek, die seit Jahren zu den zuverlässigsten Spielerinnen des Teams gehört. Angeführt wird die Meldeliste erneut von der armenischen Internationalen Meisterin Lilit Mkrtchian, die im letzten Jahr allerdings zu keinem Einsatz kam. Dahinter folgen Hanna Marie Klek, Lara Schulze und Zoya Schleining. Diese vier Spielerinnen bilden nominell eine der stärksten Spitzenformationen der Liga. Ob Deizisau tatsächlich in den Kampf um die vorderen Plätze eingreifen kann, wird wie bei fast allen Mannschaften davon abhängen, wie häufig die Spitzenspielerinnen eingesetzt werden können. Gelingt es, Lara Schulze regelmäßig ans Brett zu bringen, gewinnt die Mannschaft deutlich an Qualität und Tiefe. Ebenfalls neu bei den Schachfreunden ist Katharina Reinecke, die mit einer Elozahl von 1949 an Position 14 geführt wird. Reinecke ergänzt den deutschen Teil des Kaders und verbreitert die Auswahl für die hinteren Bretter. Besondere Aufmerksamkeit dürfte dabei das Duell mit Sonja Bluhm hervorrufen: Die beiden sind durch den gemeinsamen „Bluhmecke“-Schachpodcast bekannt. Beim Aufeinandertreffen zwischen Deizisau und Baden-Baden im März hoffen viele Schachfans deshalb auf ein direktes Duell der beiden Podcasterinnen. Dritter Neuzugang ist die kroatische Internationale Meisterin der Frauen Mara Jelica, die mit einer Elozahl von 2091 an Position zwölf gemeldet wurde. Mit ihr kehrt eine frühere Deizisauer Spielerin in den Kader zurück. Neu im Deizisauer Kader sind somit: Lara Schulze (2326 Elo) Mara Jelica (2091 Elo) Katharina Reinecke (1949 Elo) Nicht mehr im Kader: Jovana Rapport (2235 Elo) Elena Köpke (2207 Elo) Fiona Steil-Antoni (2086 Elo) Besonders der Abgang von Elena Köpke fällt auf. Sie gehörte in der vergangenen Saison mit neun Einsätzen zu den regelmäßig eingesetzten Spielerinnen. Auch Jovana Rapport und Fiona Steil-Antoni stehen nicht mehr auf der Meldeliste. Beide blieben allerdings im letzten Jahr ohne Einsatz. Der Deizisauer Kader 2026/27: Lilit Mkrtchian – 2360 Elo Hanna Marie Klek – 2345 Elo Lara Schulze – 2326 Elo Zoya Schleining – 2310 Elo Manon Schippke – 2250 Elo Evgeniya Doluhanova – 2210 Elo Elena Sedina – 2229 Elo Katarzyna Dwilewicz – 2152 Elo Vera Nebolsina – 2195 Elo Vesna Mišanović – 2228 Elo Natalia Straub – 2123 Elo Mara Jelica – 2091 Elo Angelika Valkova – 2011 Elo Katharina Reinecke – 1949 Elo Felicitas Ophelia Carlstedt – 1889 Elo Marina Noppes – 1939 Elo Olivia Lukas – 1787 Elo In der vergangenen Saison belegten die Schachfreunde Deizisau mit acht Mannschaftspunkten den siebten Platz. Der Abstand zu Rang vier betrug allerdings lediglich drei Punkte. Das verdeutlicht, wie eng das Feld hinter den Spitzenmannschaften beieinanderlag. Mit Lara Schulze erhält die Mannschaft nun eine weitere Spielerin auf internationalem Niveau. Gleichzeitig bleibt der bewährte Kern des Teams erhalten. Baden-Baden und Bad Königshofen sind nominell stärker besetzt. Hinter den beiden Favoriten erscheint die Liga jedoch offen. Hamburg, Rodewisch, Solingen, Harksheide und Deizisau können sich gegenseitig Punkte abnehmen. Kommen die Schachfreunde in den entscheidenden Begegnungen mit einer starken Besetzung ans Brett, ist eine Platzierung in der oberen Tabellenhälfte möglich – und vielleicht auch die eine oder andere Überraschung gegen einen der Titelkandidaten.

Festzelt statt Turniersaal – 99 Teams beim Offenen Baden-Württembergischen Schulschachpokal 2026 in Deizisau

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Geschrieben von Michael Busse
Veröffentlicht: 04. August 2026
Was haben ein Festzelt, der Skiclub Schneesterne Deizisau und ein großer Transporter gemeinsam? Alle drei trugen entscheidend zum Gelingen des Offenen Baden-Württembergischen Schulschachpokals 2026 bei. Im Rahmen der Deizisauer Festtage richteten die Schachfreunde Deizisau e.V. mit Unterstützung des Skiclubs Schneesterne Deizisau, des Schachzentrums Baden-Baden sowie der Chess Tigers Shop & Stores GmbH im Auftrag der Badischen und Württembergischen Schachjugend den diesjährigen Schulschachpokal aus. Insgesamt 99 Schulmannschaften aus Baden, Württemberg und sogar Bayern machten sich am Freitag auf den Weg nach Deizisau und verwandelten das große Festzelt auf dem Festplatz in einen riesigen Turniersaal. Turnierorganisator Sven Noppes hatte die Veranstaltung gewohnt souverän im Griff und freute sich, den Schulschachpokal bereits zum siebten Mal in Deizisau ausrichten zu dürfen. Gespielt wurde in zwei Turniergruppen unter der Leitung von Turnierleiterin Kristin Wodzinski. Die Live-Ergebnisse sowie sämtliche Einzelergebnisse konnten während des gesamten Turniers über Chess-Results verfolgt werden. Im Grundschulturnier gingen 30 Mannschaften an den Start, während im Allgemeinen Turnier 69 Teams der weiterführenden Schulen um die Pokale kämpften. Gespielt wurden sieben Runden im Schweizer System mit einer Bedenkzeit von 15 Minuten pro Partie. Der Schulschachpokal war einmal mehr ein beeindruckendes Beispiel für die Bedeutung des Schulschachs. Von den insgesamt 443 teilnehmenden Kindern war lediglich knapp ein Viertel Mitglied in einem Schachverein. Die große Mehrheit lernt das königliche Spiel ausschließlich in der Schulschach-AG kennen. Gleichzeitig bot das Turnier professionelle Bedingungen: Gespielt wurde ausschließlich mit hochwertigen Holzbrettern und Holzfiguren der Chess Tigers, die am Vortag mit einem Transporter nach Deizisau gebracht wurden. Alle 196 Bretter waren mit Digitaluhren ausgestattet. Für das leibliche Wohl sorgte der Skiclub Schneesterne Deizisau, der die jungen Schachspielerinnen und Schachspieler mit Pommes und Bratwurst bestens versorgte. Im Grundschulturnier wurde die Haldenschule Rommelshausen ihrer Favoritenrolle gerecht und verteidigte mit 13:1 Mannschaftspunkten den Titel aus dem Vorjahr. Platz zwei belegte die Schloss-Schule Durlach vor der Karl-Mauch-Schule aus Kernen im Remstal und der Lindachschule Setten.. Den letzten Pokalrang sicherte sich die Albschule Stuttgart-Degerloch dank der besseren Feinwertung. Mit dem Geroldsecker Bildungszentrum Seelbach und der Grundschule Schuttertal nahmen außerdem zwei reine Mädchenmannschaften teil, die bei der Siegerehrung ebenfalls mit einem Pokal ausgezeichnet wurden. Im Allgemeinen Turnier setzte sich das Illertal-Gymnasium Vöhringen eindrucksvoll durch. Mit sieben Siegen aus sieben Begegnungen blieb das Team ohne Punktverlust und gewann souverän den Schulschachpokal. Den zweiten Platz belegte die Schillerschule Bretten I mit 12:2 Mannschaftspunkten. Neben der Silbermedaille in der Gesamtwertung sicherte sich das Team gleichzeitig den Pokal als beste Realschule des Turniers. Rang drei ging an das Droste-Hülshoff-Gymnasium Freiburg vor dem Karl-Maybach-Gymnasium Friedrichshafen und dem Löwenrot-Gymnasium. Alle drei Mannschaften erreichten 11 Mannschaftspunkte, sodass am Ende die Brettpunkte über die Platzierung entscheiden mussten. Neben der Gesamtwertung wurden vier Sonderwertungen ausgespielt. Bei den Realschulen gewann die Schillerschule Bretten I vor der ersten Mannschaft der Evangelischen Jakobusschule Karlsruhe und der zweiten Mannschaft der Schillerschule Bretten. Den Pokal für die besten Hauptschulen sicherte sich die erste Mannschaft der Leopoldschule Altshausen vor der zweiten Mannschaft der Leopoldschule Altshausen. Beste Förderschule wurde die Schule am Wolfsbühl. In der Mädchenwertung gewann das Friedrich-Ebert-Gymnasium Sandhausen vor dem Wilhelms-Gymnasium Stuttgart-Degerloch und den beiden Mädchenteams der Schillerschule Bretten. Damit durfte die Schillerschule Bretten insgesamt gleich vier Pokale mit nach Hause nehmen. Der Offene Baden-Württembergische Schulschachpokal machte einmal mehr deutlich, welchen Stellenwert das Schulschach inzwischen hat. Fast 450 Kinder kamen nach Deizisau, die meisten von ihnen ohne Vereinsmitgliedschaft. Dank der vielen Helferinnen und Helfer, der guten Verpflegung und der professionellen Spielbedingungen wurde das Turnier für alle Beteiligten zu einem gelungenen Schachtag, der sicher vielen noch lange in Erinnerung bleiben wird. Text: Kristin Wodzinski

Offener Baden-Württembergischer Schulschachpokal 2026 - Meldeschluss verlängert! - Mit aktuell 94 Teams schon eine deutliche Steigerung!

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Geschrieben von Alex Winkler
Veröffentlicht: 17. Juli 2026

Ursprünglich war der Meldeschluss am heutigen Freitag, kurzfristig haben wir die Anmeldefrist für Kurzentschlossene aber noch verlängern können. Anmeldungen sind jetzt noch bis zum Mittwoch den 22. Juli möglich. 

 

Das Anmeldeformular findet sich hier: https://www.schachfreundedeizisau.de/index.php/beitraege/1684-offener-baden-wuerttembergischer-schulschachpokal-2026

 
Aktuell liegen wir bereits 94 Teams und damit schon deutlich über der Vorjahreszahl. Noch haben nicht alle die vollständige Meldelisten abgegeben. Held des Tages am Freitag war Hans-Werner Zimmer der neun Mannschaften für das Albert-Schweitzer-Gymnasium Leonberg angemeldet hat und am heutigen Sonntag legte Pavel Rosenblium für die Schillerschule Bretten noch sieben Teams, davon zwei reine Mädchenteams (!), nach. Turnierdirektor Sven Noppes ist begeistert! Weiter so!

Bereits mit Meldelisten angemeldete Mannschaften sind auf Chess-Results veröffentlicht:

  • Allgemeines Turnier: https://s2.chess-results.com/tnr1458379.aspx?lan=0&art=8&SNode=S0
  • Grundschulen: https://s3.chess-results.com/tnr1458386.aspx?lan=0&art=8&SNode=S0

Offener Baden-Württembergischer Schulschachpokal 2026 - Staatssekretär Andreas Deuschle und Bürgermeister Thomas Matrohs werden eröffnen!

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Geschrieben von Alex Winkler
Veröffentlicht: 28. Juni 2026



Die Schachfreunde Deizisau e.V. führen mit Unterstützung des Skiclub Schneesterne Deizisau, des Schachzentrums Baden-Baden und der Chess Tigers Shop & Stores GmbH, im Auftrag der Badischen und der Württembergischen Schachjugend den offenen Schulschachpokal 2026 durch. Der Schulschachpokal wird als eintägige breitensportliche Veranstaltung organisiert. Das Pokalturnier findet am Freitag, den 24. Juli 2026 in Deizisau (wie schon in den Jahren 2003, 2005, 2007, 2011, 2023 und 2025) statt. Anmeldungen können ab sofort bei Sven Noppes erfolgen. 

Zur Eröffnung haben sich in diesem Jahr der neue Staatssekretär im baden-württembergischer Kultusministerium Andreas Deuschle MdL und, wie bereits im Vorjahr, Bürgermeister Thomas Matrohs angekündigt. Als neues Mitglied der Landesregierung kehrt Andreas Deuschle zu seinem Wurzeln zurück. Er hat als Kind, Jugendlicher und junger Erwachsener lange in Deizisau gelebt. Zum Geschäftsbereich des Ministeriums für Kultus gehört insbesondere der Geschäftsbereich schulische Bildung und Erziehung.

 

Link zur Auschreibung: HIER!

Link zum Meldeformular: HIER!

Rückzug der Bundesligamannschaft

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Geschrieben von Michael Busse
Veröffentlicht: 02. Mai 2026

Die Schachfreunde Deizisau müssen leider ihren Rückzug aus der Schachbundesliga verkünden. 

Der MSA Zugzwang München verbleibt damit in der Bundesliga. 

Weitere Hintergründe gibt es im Artikel auf der Seite des Schachverbandes Württemberg. 

Saisonabschluss mit drei Siegen

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Geschrieben von Michael Busse
Veröffentlicht: 29. April 2026

Am vergangenen Wochenende kam die gesamte Schachbundesliga zur Zentralen Endrunde in Berlin zusammen. Gespielt wurde im Willy-Brandt-Haus. 

Zahlreiche Angebote wie eine Livekommentierung durch GM Robert Rabiega, der UKA-Schnellschachcup oder das VIP-Programm der Chess Tigers ergänzten das spielerische Programm. Die gesamte Veranstaltung wurde live auf Schachdeutschland.TV (Twitch) übertragen. Insgesamt präsentierte sich die Endrunde als rundum gelungene Veranstaltung, die im nächsten Jahr in Neuwied wiederholt werden soll. 

Für die Schachfreunde Deizisau verlief der Dreifachspieltag überaus erfolgreich. 

Die Deizisauer Delegation in Berlin (Foto: Marina Noppes). V.l.n.r.: Förderer Berl, Rustem Dautov, Vereinsvorsitzender Sven Noppes, Dmitrij Kollars, Matthias Blübaum, Ruben Gideon Köllner, Gata Kamsky, Jules Moussard, Daniel Dardha.

 

Schachfreunde Deizisau - MSA Zugzwang München 6:2

Gegen MSA Zugzwang gelang ein 6:2-Sieg. Am Spitzenbrett remisierte unser WM-Kandidat Matthias Blübaum gegen den stärksten Ukrainer Pavel Eljanov. Weitere halbe Punkte steuerten Kollars, Kamsky und Banusz bei. Für volle Punkte sorgten Gledura, Dardha, Moussard und Köllner. 

Der Ungar Gledura spielte gegen den Österreicher Horvath eine wilde Partie mit einem Endspiel mit vier Damen. Die zwei in grün eingezeichneten Züge wären für Weiß die einzigen erfolgversprechenden gewesen. Doch nach 43. Dh1?? folgten ... Df7+ 44. Kg5 De7+ 45. Kf5 Da6 46. Dhh8 Df1+ 0-1. Ein erfolgreicher Start in das Bundesliga-Wochenende. 

 

Link zur Partie auf chess.com

 

Schachfreunde Deizisau - Düsseldorfer SK 4,5 : 3,5

Auch die Begegnung gegen den letztjährigen Deutschen Meister Düsseldorfer SK endete positiv. Zwar mussten Benjamin Gledura und Daniel Dardha ihren Gegnern gratulieren, dafür konnten aber Dmitrij Kollars, Tamasz Banusz und Jules Moussard ihre Partien erfolgreich gestalten. Dazu kamen noch drei Remis, und der knappe Sieg stand fest. 

 

SG Solingen - Schachfreunde Deizisau 3:5

Die Partie gegen Solingen wurde an den beiden hinteren Bretten entschieden. Jules Moussard fuhr seinen dritten Sieg in drei Partien ein, und auch Ruben Gideon Köllner war erfolgreich. 

Köllner gewann dabei gegen den Bundesliga-Präsidenten Markus Schäfer. Nach 36. La3?? verstärkte Köllner mit 36 ...Da5! den Druck auf den weißen Springer auf c3. Auf 37. Lb2 folgte d5, was den Weg für einen weiteren Angreifer (den schwarzen Läufer auf f8) freimachte. Nach einer Reihe weiterer präziser schwarzer Züge, die letztlich zu einer entscheidenden Bauerngabel auf e4 führten, gab Weiß auf. 

Link zur Partie auf chess.com

 

Saisonbilanz

Drei starke Siege in den letzten drei Partien katapultierten die Schachfreunde Deizisau in der Tabelle von Rang elf auf Rang fünf. Ein Ergebnis, mit dem Deizisau sehr zufrieden sein kann. 

Deutscher Meister wurde der SV Viernheim mit einer makellosen Bilanz von 30:0 Punkten - herzlichen Glückwunsch aus Deizisau! 

MSA Zugzwang München und der langjährige Bundesligist USV TU Dresden müssen den Gang in die zweite Bundesliga antreten. Die Schachfreunde Wolfhagen haben bereits im Vorfeld ihren Rückzug angekündigt. Aus der zweiten Liga rücken planmäßig der SC Remagen Sinzig und die Schachfreunde Bad Mergentheim nach. Die genaue Zusammensetzung der Liga wird noch bekanntgegeben.

Sicher ist, dass Deizisau auch im nächsten Jahr versuchen wird, wieder eine schlagkräftige Truppe an den Start gehen zu lassen. 

Vielen Dank an unseren Sponsor POWERJames, den Spezialisten für moderne Ladeinfrastruktur, sowie alle Spieler, Vereinsmitglieder und Unterstützer der Schachfreunde Deizisau! 

 

Deizisau beendet Frauenbundesliga auf Rang sieben

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Geschrieben von Michael Busse
Veröffentlicht: 22. April 2026

Alle Mannschaften der Frauenbundesliga trafen sich am vergangenen Wochenende in Bad Königshofen, um dort die drei letzten Spieltage auszuspielen.

Die Schachfreunde Deizisau beenden die diesjährige Saison mit drei Niederlagen. Dennoch reichte es in der Abschlusstabelle zu Rang sieben, punktgleich mit Harksheide und Freiburg-Zähringen.

Schachfreunde Deizisau - SK Schwäbisch Hall 1:5

Am nachgeholten Spieltag fünf war gegen den neuen Deutschen Meister Schwäbisch Hall kein Kraut gewachsen. Die Schwaben sind mit ihren drei georgischen Spitzenspielerinnen einfach zu stark besetzt. Immerhin gab es zwei Remis durch Evgeniya Doluhanova sowie Vera Nebolsina. Am Ende stand eine klare 1:5-Niederlage. 

 

Schachfreunde Deizisau - Hamburger SK 2:4

Gegen Hamburg zeigte Hanna Marie Klek einmal mehr ihre Klasse und besiegte die polnische Großmeisterin Monika Socko. Außerdem kamen Evgeniya Doluhanova und Katarzyna Dwilewicz zu halben Punkten.
Leider mussten sich Zoya Schleining, Elena Köpke und Vera Nebolsina geschlagen geben. Damit stand es am Ende 2:4.

Zoya Schleinings Partie gegen die Ungarin Zsoka Gaal stand lange auf der Kippe. Mit 65. Ta2 versuchte sie, den Vorstoß ihres Bauern auf a6 zu unterstützen. Dies ermöglichte aber 65. ... h3! Die weiße Antwort 66. Dxg3 scheitert an 66. ... Db1+ nebst Turmgewinn. 65. Kf1 hätte Weiß trotz numerischer Unterlegenheit in Sachen Bauern noch im Spiel gehalten. 

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TuRa Harskheide - Schachfreunde Deizisau 3,5:2,5

Etwas unerwartet verlor Deizisau am letzten Spieltag gegen Harksheide. Die Elozahlen sprachen eigentlich eher für Deizisau, doch es sollte nicht sein. Hanna Marie Klek hielt sich gegen Julia Antolak schadlos. Auch Vera Nebolsina holte einen schönen Sieg gegen Katerina Bräutigam.

In der nachfolgenden Stellung hätte auch ein Zug wie 40. Tc5 ausgereicht, aber Nebolsina endete die Partie mit Stil: Mit 40. Txf5! knipste Weiß das Licht aus. Der schwarze König kann sich nicht gleichzeitig gegen die weißen h- und a-Bauern wehren. Nach 40. ...Kxf5 41. h6 Kg6 42. a4 gab Schwarz folgerichtig auf. 

 

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Saisonfazit

In der Abschlusstabelle landet Deizisau auf Rang 7 von 12. Mit etwas mehr Fortune wäre sicherlich der ein oder andere Punkt mehr drin gewesen, doch alles in allem hat die Mannschaft eine stabile Leistung gezeigt.

Hervorzuheben ist die Performance von Hanna Marie Klek, die nicht nur alle Spiele bestritten hat, sondern mit 8 Punkten aus 11 Partien auch eine der stärksten Leistungen der Frauenbundesliga erzielte.

 

Herzlichen Glückwunsch an den Deutschen Meister SK Schwäbisch Hall! In der neuen Saison greifen wir wieder an und versuchen, erneut eine starke Mannschaft an den Start zu bringen. 

Zuletzt ein Dank an die Firma POWERJames, den Spezialisten für moderne Ladeinfrastruktur, die uns auch in dieser Saison wieder tatkräftig unterstützt hat.

 

 

Knapp gewonnen und knapp verloren

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Geschrieben von Michael Busse
Veröffentlicht: 22. März 2026

Sieg und Niederlage – so lautet die Bilanz aus Deizisauer Sicht am Nachhol-Doppelspieltag der Schachbundesliga. Austragungsort war die heimische Gemeindehalle in Deizisau.

Schachfreunde Deizisau - USV TU Dresden 4,5 : 3,5

Gegen den Tabellenletzten aus Dresden verspürte man im Vorfeld durchaus den Druck, gewinnen zu müssen. Deizisau trat erstmals in dieser Saison ohne Matthias Blübaum an, der sich aktuell auf das Kandidatenturnier vorbereitet. Dafür kam erstmals Top-Schachbuchautor („Von den Legenden lernen“) Mihail Marin aus Rumänien zum Einsatz. Er feierte sein Bundesligadebüt.

Die entscheidenden Siege steuerten unser Uhrensimultan-Weltrekordler Daniel Dardha aus Belgien sowie Zdenko Kozul bei. Unser deutscher Nationalspieler Dmitrij Kollars musste sich hingegen gegen Dresdens Spitzenspieler Roven Vogel mit einem Remis begnügen.

Kollars ließ sich mit Schwarz in einer eigentlich überlegenen Stellung zu 82. ... Lxf5? verleiten. Auf 83. Sxf5? wäre ... Tf4+ gefolgt, doch Vogel fand die stärkere Fortsetzung: 83. Txg7! – ein Gratisbauer, da der König wegen 83. ... Kxg7 84. Sxf5+ (Gabel) nicht zurücknehmen kann. Das resultierende Endspiel mit Turm und Läufer gegen Turm konnte Kollars nicht mehr in Zählbares verwandeln.

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Auch Banusz, Moussard und Marin steuerten jeweils ein Remis bei. Die etwas überraschende Niederlage von Ruben Gideon Köllner gegen Hans Möhn fiel dadurch nicht entscheidend ins Gewicht.

Dautov (links) und Marin (rechts) ließen ihr Wiedersehen anschließend gemeinsam im Restaurant ausklingen (Foto: Rustem Dautov auf Facebook).

 

 

SF Berlin - Schachfreunde Deizisau 4,5 : 3,5

Auch gegen Berlin war Deizisau an nahezu allen Brettern favorisiert. Dennoch gelang dem möglichen künftigen Absteiger ein knapper Sieg. Zwar gewann Dmitrij Kollars die Spitzenpartie gegen den Polen Tomczak, doch unsere beiden Routiniers Rustem Dautov und Zdenko Kozul mussten sich gegen Marius Fromm beziehungsweise Ilja Schneider geschlagen geben. 

 

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In einer kritischen Stellung bestand die einzige Hoffnung für Weiß (Zdenko Kozul für Deizisau) in einem Dauerschach. Schwer zu erkennen, doch Weiß hätte den schwarzen König mit 64. De8+ auf der linken Brettseite halten müssen. Die Bauern e5 und a3 dienen dabei als stabile Stützpunkte für weitere Schachgebote. Der schwarze Turm auf c2 kann nicht dazwischenziehen, da sonst sein Gegenstück auf f2 verloren geht. Nach dem Partiezug 64. Dd6? gelang es Schwarz jedoch, auf den Königsflügel zu entkommen.

 

So geht es weiter

An der Tabellenspitze scheint sich Viernheim nach einem weiteren Punktverlust von Baden-Baden etwas abgesetzt zu haben.

Die Saison endet mit dem großen Finale – der Endrunde in Berlin vom 24. bis 26. April. Dort stehen gleich drei Spieltage auf dem Programm. Deizisau trifft dabei auf MSA Zugzwang, den Düsseldorfer SK sowie die SG Solingen. Um nicht doch noch in ernsthafte Abstiegsgefahr zu geraten, sollten möglichst zwei Mannschaftspunkte eingefahren werden.

 

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